Nissan Note mutiert zum Kleinwagen

Der Nissan Note fährt nun als Kleinwagen auf der Überholspur. - Foto von: © zhu difeng - Fotolia.com

Der Nissan Note fährt nun als Kleinwagen auf der Überholspur. - Foto von: © zhu difeng - Fotolia.com

Praxisorientierte Autofahrer haben am Mini-Van Nissan Note mit seiner großen Flexibilität und viel Platz Freude. Doch der japanische Autobauer sieht in dem Modell mit dem 80 PS starken Benziner vielmehr Potential und schickt ihn nun als Kleinwagen mit Mini-Van-Elementen auf die Straße. Ob das bei den Kunden ankommt?

Nissan Note fährt nun als Kleinwagen

Der 4,10 Meter lange Nissan Note, der sich mit dem Renault Clio die Architektur teilt, weiß mit nicht geahnter Geräumigkeit zu begeistern und ist praktisch wie vielseitig. Vorne wie hinten sitzt man bequem und mit ausreichen Bein- und Kopffreiheit. Fahrer und Beifahrer sitzen wie Könige leicht erhöht. Schiebt man die verstellbare Rückbank dann etwas nach hinten, hat man im Fond schon fast so viel Platz wie sonst nur in Limousinen der oberen Mittelklasse. Dadurch schrumpft natürlich das Kofferraumvolumen: Von 411 Liter geht es auf 325 Liter. Bei umgelegter Rückbank fasst der Note immerhin 2 012 Liter. Der Clou im Kofferraum: der variable Boden, der in der Höhe verstellbar ist. So wird die lange Ladefläche eben und unterhalb des Bodens ergibt sich ein zusätzliches, kleines Ladeabteil. Den variablen Kofferraumboden gibt es allerdings nur im Family-Paket, das 500 Euro zusätzlich kostet. Darin enthalten sind dann aber immerhin auch Extras wie verdunkelte Scheiben und Armlehnen.

Innenraum und Ausstattung

Im Innenraum haben sich die Japaner große Mühe gegeben, das typische dröge Nissan-Cockpit etwas aufzuhübschen: In der Mittelkonsole thront eine kreisrunde zentrale Klima-Bedieneinheit, die Rundinstrumente kommen in den 3-D-Look, unterschäumte Flächen sucht man vergebens. Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht überragend, aber das kann man bei einem Einstiegspreis von 13 990 Euro auch nicht erwarten.
Für 1 200 Euro Aufpreis gibt es ein ganzes Paket von Assistenzsystemen: eine selbstreinigende Kamera mit Vogelperspektiven-Rundumsicht inklusive Bewegungssensor, einen Spurhalte und Toter-Winkelassistent und ein Navigationssystem. Für weitere 450 Euro erhält man eine Klimaautomatik.

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